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Arturio und der Fluch des Choco-Bobo
Inhaltsangabe von „Arturio und der Fluch des Choco-Bobo“:

Arturio und der Fluch des Choco-Bobo ist eine Fantasy-Abenteuer-Geschichte für Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene. Mit selbst gemalten Bildern, die es auch als Malvorlagen gibt.

Die Geschichte handelt von einem Jungen, dem 12-jährigen Arturio, der mit seiner Mutter in Bayern lebt.
Eines nachts beginnen seine phantastischen Abenteuer, einen Kobold von seinem Fluch zu befreien. Lichtstrahlen von draussen fallen auf seine geliebte Blechdose, und Arturio hat plötzlich ein seltsames Erlebnis: Er befindet sich auf einmal in dem Wald in der Nähe seines Zuhauses.
Dort, vor einer Holzhütte, trifft er auf einen alten Mann. Dieser erzählt Arturio vom Fluch des Choco-Bobo, und dass der Junge diesen von seinem Fluch befreien könnte. Dazu müsste Arturio eine bestimmte Zaubertabelle und einen Goldtaler finden.
Vor endlos vielen Jahren wurde dieser Goldtaler, der ewigen Reichtum für seinen Besitzer versprach, einem Jungen von einem Mann weggenommen. Der Junge war der 12-jährige Bobo. Der Verlust des Talers machte Bobo´s Vater wütend, und er verfluchte seinen Sohn, wie der Kobold Choco-Bobo auszusehen und erst mit dem Goldtaler wieder zurückzukommen. Das war ein 18 cm grosses Marzipan-Figürchen mit Schokoladentaler, das sie seit Generationen in ihrer Marzipan-Fabrik herstellten.
So lässt sich Arturio vom alten Mann an die spanische Costa del Sol von Andalusien locken. „Weihnachtsferien“ bei Onkel Manolo und Tante Pilar.
Arturio lernt das Mädchen Nieves, Torero-Antonio Junior und den Pirat Gecko Amarillo-Marrón kennen. Er trifft auf Francisco, die schnellste Kakerlake Spaniens und spielt mit ihm gegen den Mafia-Boss Don Zancudo im Cucaracha-Rennen.
Arturio fragt sich: „War alles nur ein Traum einer Nacht?“
Dann taucht Choco-Bobo plötzlich bei Arturio auf. Die Ereignisse überstürzen sich, und mittendrin Arturio und seine besten Freunde Lukas und Franz. Der alte Mann hat nichts gutes im Sinn, was sie aus dem „Goldenen Buch“ erfahren. Die „Klappe“ in der Holzhütte im Wald verbirgt ein grosses Geheimnis.
Es wird nicht leicht für Arturio, seine Helfer und Choco-Bobo, der als einziger Kobold weiss, dass er früher ein Menschenkind war.

 

Leseprobe aus „Arturio und der Fluch des Choco-Bobo“:

... Arturio ist aus dem Bett gefallen. Noch völlig benommen, rappelt er sich auf und schaut auf seinen Wecker: „Ach herrjeh – Wecker nicht gestellt gehabt – schon Mittag! Ich habe wohl voll verschlafen!“ Und mit diesen Worten verschwindet Arturio im Bad und duscht.
Morgen ist der 24. Dezember – Heiligabend! Arturio´s Mutter ist schwer mit Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beschäftigt. Einkaufen, backen, putzen. Sie scheint gar nicht gemerkt zu haben, dass Arturio so spät aufgestanden ist. Der möchte seiner Mutter von seiner komischen Nacht erzählen. Doch sie ist zu beschäftigt, und hat dafür einfach keine Zeit. „Ein Tannenbaum steht im Wohnzimmer: Grüne Zweige, brauner Stamm – so kahl – ohne Kugeln – ohne Lametter. Der Tannenbaum wartet darauf, geschmückt zu werden! Sonst kommt der Weihnachtsmann nicht!“ Mit diesen Worten schiebt die Mutter ihn wiederholt zur Seite: „Ach, Arturio, Du nervst. Vielleicht gehst Du einfach noch ein paar Stunden zu Franz oder Lukas? Ich habe doch wirklich noch genug zu tun! Die Oma muss ich auch noch abholen vom Bahnhof. Sie kommt direkt aus Salzburg zu uns, und bleibt über Weihnachten!“
„Prima!“ freut sich Arturio, und murmelt vor sich hin: „Vielleicht interessiert es ja meine Kumpels, was ich heute Nacht erlebt habe.“ Er schmiert sich 2 Toasts, trinkt schnell einen kalten Kakao, und schon ist er aus dem Haus.

„Hey, Arturio, alles klar?“ kommt ihm Franz mit seinem Fahrrad entgegen.
„Ja, und bei Dir?“ fragt Arturio zurück.
„Alles o.k. Wollte gerade zu Dir. Hat Dich Deine Mutter auch weggeschickt? Als wenn wir noch an den Weihnachtsmann glauben würden!“
Arturio lacht: „Hast Du Lukas schon gesehen, Franz?“
„Nee – fahr´n wir halt hin. Komm, steig auf!“
Schon schwingt sich Arturio auf den Gepäckträger des Fahrrades von Franz, und los geht’s. Es fängt leicht an zu regnen -obwohl schönes Wetter gemeldet war- als sie bei Lukas ankommen. Der ist alleine zuhause, und lässt die Jungs rein. Nachdem die drei sich eine Weile mit Computerspielen beschäftigt haben, meint Arturio plötzlich:
„Glaubt ihr an Kobolde?“
Franz unterbricht kopfschüttelnd sein Computerspiel: „Was ist denn mit Dir los? Kobolde! So was gibt’ s doch nicht wirklich. Das sind doch nur so Geschichten! Glaubst Du etwa so´n Quatsch?“
So ist es, Arturio glaubt immer noch, seine Abenteuer nicht geträumt, sondern irgendwie wirklich erlebt zu haben. Er will sich aber vor den anderen nicht blamieren. Etwas zweifelt er halt doch. Beweise hat er ja keine, und die nur 12 Stunden nachts scheinen ihm irgendwie sehr kurz für alle seine Erlebnisse.
Lukas schaut die ganze Zeit nachdenklich aus: „Ich habe mal gelesen, dass sie Kindern erscheinen können!“
„Nee – fängst Du auch noch an? Wie alt seid ihr eigentlich?“ Franz schüttelt wiederholt verächtlich mit dem Kopf.
Sie beenden das Thema und beschliessen, mit den Fahrrädern zum Kiosk zu fahren, um Marzipan zu kaufen. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen. Nachdem sie ihr Marzipan noch am Kiosk aufgegessen haben, verabschieden sie sich voneinander.
„Schöne Weihnachten“, wünscht ihnen Onkel Tschorsch, und zwinkert Arturio zu. Irgendwie hörte sich seine Stimme anders an als sonst. >Wonach hört sie sich bloss an?< überlegt Arturio.

Zuhause angekommen, muss Arturio noch auf seinem Zimmer bleiben. „Wahrscheinlich holt sie die Weihnachtsgeschenke aus den Verstecken, und legt sie unter den Tannenbaum. Wie jedes Jahr.“ Arturio schmunzelt in Gedanken, und freut sich auf Heiligabend.
Als Arturio so auf seinem Bett sitzt, meint er ein Kratzen aus seiner Blechdose zu hören. In der Blechdose sind die Fotos, die Arturio von seinem Vater geschenkt bekommen hatte, als er noch ganz klein war. Arturio kann sich kaum an seinen Vater erinnern. Die Fotos zeigen den Vater als er selber noch klein war, und als Jugendlicher, und als er erwachsen war. Und das Hochzeitsfoto von seiner Mutter und seinem Vater sind auch noch in der Blechdose.
Das Kratzen hat plötzlich aufgehört. Dafür hört Arturio ein leises Stöhnen. Er geht langsam zum Regal. Schweissperlen stehen ihm auf der Stirn, als er die Blechdose aufgeregt und mit zitternden Händen vom Regal nimmt. Dann hält er die Blechdose nur mit der linken Hand, und nur ganz leicht fest. Arturio überlegt, dass er sie so vielleicht schneller fallen lassen könnte, wenn es nötig sein sollte. Ganz vorsichtig nimmt er den Deckel mit der rechten Hand ab. ...

 

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